Shiatsu (in Ausbildung)
Shiatsu ist eine sanfte Massage, die sich an den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin orientiert. Dabei wird durch Druck mit den Handballen oder Daumen entlang der Meridiane gearbeitet und so die Lebensenergie wieder in Fluss gebracht. Verspannungen lösen sich, Schmerzen lassen nach und es entsteht mehr Ausgeglichenheit und Freiheit. Nicht nur bei Schmerzen oder Verspannungen kann Shiatsu lindernd wirken: Auch bei großem Stress und innerer Leere, in Zeiten von Krisen und Umbrüchen und in intensiven Entwicklungsphasen hilft es, sich im eigenen Körper wohler zu fühlen, die eigene Lebenskraft wieder zu spüren und innere Freiheiten zu finden.
Ich setze Shiatsu gern in meiner Arbeit als Ergotherapeutin ein, weil
- ich durch dieses passive Angebot oft die Voraussetzungen für aktives Bewegungstraining schaffen kann.
- sich besonders im höheren Alter und bei Multimorbidität mehrere Krankheitsbilder überlagern und dadurch oft vermischte Symptome auftreten. Shiatsu findet hier einen Zugang abseits der westlichen Diagnosestellungen, konzentriert sich auf das, was im Moment gefragt ist und kommt dort an, wo es gebraucht wird.
- diese sanfte Form der Massage nicht nur Schmerzen vermindern und Spannungen lösen kann, sondern die Menschen auch zu sich selber und in den Fluss ihrer Lebensenergie bringt. Special: Auch für pflegende Angehörige kann Shiatsu ein unterstützendes Angebot sein. Sie sind meist sehr belastet und leiden unter Anspannung und Sorgen. Shiatsu entlastet und stärkt die eigene Lebenskraft. Wer in sich ruht und sich stark genug fühlt, alle Aufgaben zu schaffen, kann sich auch wieder gut um andere kümmern.